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Der deutsche Arbeitsminister Heil will einen Rechtsanspruch auf mindestens 24 Tage Homeoffice pro Jahr durchsetzen. Zudem sollen alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen Zugang zu einem digitalen Zeiterfassungssystem haben. Die gesetzliche Grundlage für die beiden Ansprüche soll mit dem Mobile-Arbeit-Gesetz geschaffen werden.

Homeoffice – 24 Tage Rechtsanspruch für alle

Das Arbeitsministerium will ein Recht auf Homeoffice durchsetzen. Die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, dass mobiles Arbeiten zum Arbeitsalltag gehören und gut funktionieren kann. Der Arbeitsminister beruft sich außerdem auf Studien, die zeigen, dass sich zwei Drittel der Beschäftigten mehrere Tage pro Woche im Homeoffice gut vorstellen können und sie sich einen entsprechenden Anspruch wünschen.

Der Entwurf des Mobile-Arbeit-Gesetzes sieht derzeit ein Homeoffice-Anspruch auf mindestens 24 Tage pro Jahr vor. Mobiles Arbeiten ist aber nicht bei jedem Beruf möglich. Nur dort, wo die Tätigkeit tatsächlich im Homeoffice ausgeübt werden kann, wird es einen Anspruch geben. Dies wird beispielsweise bei klassischen Bürotätigkeiten der Fall sein. Nach Berechnungen des ifo-Instituts könnten 56 Prozent der Beschäftigten in Deutschland im Prinzip im Homeoffice arbeiten.

Den Wunsch auf Homeoffice darf der Arbeitgeber nur dann ablehnen, wenn wichtige betriebliche oder organisatorische Gründe gegen mobiles Arbeiten sprechen. Der Homeoffice-Anspruch soll insbesondere das Familienleben erleichtern. Denn sollten beide Eltern einen Beruf haben, in dem mobiles Arbeiten möglich ist, kann nach dem Gesetzesentwurf jede Woche abwechselnd ein Elternteil das Homeoffice in Anspruch nehmen.

Mobile–Arbeit–Gesetz: digitale Zeiterfassung für alle

Das Gesetz sieht zudem eine Pflicht zur digitalen Zeiterfassung vor. Digitale Zeiterfassung bringt Vorteile für den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber. Zum einen darf die Arbeit im Homeoffice nicht dazu führen, dass der Arbeitnehmer die Arbeit gar nicht mehr loslässt. Auch im Homeoffice müssen Ruhebestimmungen beachtet werden und es muss irgendwann Feierabend sein. Andererseits bringt die digitale Zeiterfassung im Homeoffice Klarheit für den Arbeitgeber, denn letztendlich will jeder Arbeitgeber wissen, wie viele Stunden seine Arbeitnehmer im Homeoffice aktiv gearbeitet haben.

Mit TimeTrack ist die Zeiterfassung im Homeoffice unkompliziert

TimeTrack ist eine webbasierte Zeiterfassungssoftware, die dem Arbeitnehmer ermöglicht, seine Arbeitszeiten gemütlich von zuhause in einem System zu erfassen. Der Arbeitnehmer wird zudem auf Ruhebestimmungen hingewiesen, um pünktlich Feierabend zu machen.

Gleichzeitig behält der Arbeitgeber nicht nur den Überblick über die geleisteten Arbeitsstunden, sondern hält die verpflichtende digitale Zeiterfassung nach dem Mobile-Arbeit-Gesetz ein.

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