Corona-Kurzarbeit-Regelungen-DE-AUT-CH

Die Wirtschaft vieler EU-Länder ist mittlerweile von der Corona-Krise stark betroffen. Um möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten, gibt es nun die Möglichkeit für Betriebe in Deutschland, Österreich und in der Schweiz auf Kurzarbeitsmodelle umzusteigen. Kurzarbeitsmodelle sind eine gute Alternative zu Kündigungen, weil die betroffenen Unternehmen ihre Mitarbeiter behalten und sie dann nach Beendigung der Krise wiedereinsetzen können.

Corona-Kurzarbeit: Aktuelle Rechtslage in Deutschland

Das deutsche Bundeskabinett hat auf die Corona-Krise mit dem „Arbeit-von-Morgen-Gesetz“ reagiert, das insbesondere einen leichteren Zugang zur Kurzarbeit ermöglicht. Die betroffenen Unternehmen wurden dazu aufgerufen, das attraktive Corona-Kurzarbeitsmodell zu nutzen, um so möglichst viele Arbeitsplätze aufrecht zu erhalten.

Wie wird der Zugang zum neuen Corona-Kurzarbeitsmodell erleichtert? Ein leichterer Zugang bedeutet konkret, dass die bisherigen Voraussetzungen für die Kurzarbeit an die derzeitige Situation angepasst werden und die Leistungskapazität für Kurzarbeitergeld erhöht wird. Die Neuregelungen gelten bis voraussichtlich Ende 2020.

Die neuen Voraussetzungen im Überblick:

  • 10 Prozent-Schwelle: Ein Betrieb kann die Arbeitnehmer zur Kurzarbeit anmelden, falls es im Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu einem Auftragsausfall kommt und mindestens 10 Prozent der Mitarbeiter vom Arbeitsausfall betroffen sind. Diese Schwelle lag nach dem bisherigem Kurzarbeitsmodell bei mindestens einem Drittel der Beschäftigten.
  • Zurückerstattung von Sozialversicherungsbeiträgen:  Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden vollständig von der Bundesagentur für Arbeit erstattet.
  • Verzicht auf Abbau von Zeitguthaben: Angestellte müssen Überstunden nicht zuerst abbauen, sondern können sofort Kurzarbeit anmelden.
  • Kurzarbeitergeld auch für Leiharbeiter: Kurzarbeitergeld kann beim Corona-Kurzarbeitsmodell auch für die Leihmitarbeiter beantragt werden, was bei bisherigem Kurzarbeitsmodell nicht erlaubt war.
  • Kurzarbeitergeld wird rückwirkend ab 01. März 2020 ausbezahlt: Für alle zur Kurzarbeit angemeldeten Beschäftigen kann das Kurzarbeitergeld rückwirkend bereits ab 01. März 2020 ausbezahlt werden. Das Kurzarbeitergeld beträgt 60 % des Netto-Einkommensverlustes bzw. 67 % des Netto-Einkommensverlustes bei Arbeitnehmern mit Kindern. Neben dem Kurzarbeitergeld enthält der Arbeitnehmer für die verkürzte Arbeitszeit einen aliquanten Anteil seines ursprünglichen Entgelts. Wird die Arbeitszeit auf null reduziert, bezieht der Arbeitnehmer nur das Kurzarbeitergeld (d.h. 60 % bzw. 67 % des ursprünglichen Entgelts).

Der Arbeitgeber kann einen Antrag auf Kurzarbeitergeld bei der Bundesagentur für Arbeit stellen. Ausführliche Informationen und Antragsformulare finden Sie hier.

Corona-Kurzarbeit: Aktuelle Rechtslage in Österreich

Auch die österreichische Regierung hat schnell auf die Corona-Krise reagiert und hat ein neues Corona-Kurzarbeitsmodell vorgestellt, das für alle betroffenen Unternehmen zugänglich ist, völlig unabhängig von deren Größe oder Branche. Kurzarbeit hat den Zweck, die Arbeitskosten vorübergehend zu verringern und möglichst viele Beschäftigten zu halten. Ein Unternehmen gilt dann als betroffen, wenn es vorübergehend mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Zusammenhang mit COVID-19 (Corona) zu kämpfen hat. Von wirtschaftlichen Schwierigkeit ist bei einem Arbeitsausfall von mindestens 10 % der Normalarbeitszeit auszugehen.

Betroffene Arbeitgeber können beim zuständigen Arbeitsmarktservice (AMS) eine Kurzarbeitsbeihilfe beantragen, die einen erheblichen Anteil an Personalkosten ersetzt. Die Kurzarbeitsbeihilfe wird in Pauschalsätzen je Ausfallstunde gewährt. In den Pauschalsätzen sind sämtliche Sozialversicherungsbeiträge und die sonstigen lohnbezogenen Dienstgeberabgaben bereits enthalten. Zur Abgeltung der anteiligen Sonderzahlungen sind die Pauschalsätze um ein Sechstel erhöht.

Das AMS garantiert jedem zur Kurzarbeit angemeldeten Arbeitnehmer einen fixen Prozentsatz seines ursprünglichen Nettoentgelts je nach Höhe des Bruttogehalts:

BRUTTOENTGELTGARANTIERTER NETTOBEZUG
weniger als 1.700,- Euro90 % des vor Kurzarbeit bezogenen Nettoentgelts
zwischen 1.700,- und 2.685,- Euro85 % des vor Kurzarbeit bezogenen Nettoentgelts
mehr als 2.685,- Euro80 % des vor Kurzarbeit bezogenen Nettoentgelts
Lehrlinge100 % der Lehrlingsentschädigung

Die betroffene Unternehmen müssen daher nur für die Arbeitsstunden (gemäß ihrer Stundenzettel) aufkommen, die im Rahmen der Kurzarbeit tatsächlich geleistet wurden. Alle anderen Mehrkosten trägt das AMS (allerdings nur bis zur monatlichen Höchstbeitragsgrundlage 2020: 5.370,- Euro). Kurzarbeit kann außerdem rascher beantragt werden, weil das bisherige sechswöchige Voranmeldeverfahren entfällt. So können betroffene Unternehmen bereits rückwirkend ab dem 01. März 2020 Kurzarbeitsbeihilfe beantragen.

Ausfallstunden sind mittels Arbeitszeitaufzeichnungen (Arbeitsbeginn, -ende, -unterbrechungen) für alle zur Kurzarbeit angemeldeten Arbeitnehmer nachzuweisen. Arbeitgeber müssen daher über ein System zur Kontrolle bzw. Erfassung der Arbeitszeit verfügen.

Um das neue Corona-Kurzarbeitsmodell zu nutzen, kann im gesamten Durchrechnungszeitraum (derzeit drei Monate) Arbeitszeit um maximal 90 % reduziert werden. Die Normalarbeitszeit muss daher im Durschnitt mindestens 10 % der ursprünglichen Normalarbeitszeit betragen. Die durchschnittliche 10 %-ige Normalarbeitszeit wird etwa dann erreicht, wenn im ersten Monat der Kurzarbeit 0 %, im zweiten Monat der Kurzarbeit 10 % und im dritten Monat der Kurzarbeit 20 % gearbeitet wird. Vor Beginn der Kurzarbeit müssen Arbeitnehmer allerdings den Resturlaub vergangener Jahre und die angesammelten Überstunden zur Gänze konsumieren. Kurzarbeit muss in einer Betriebsvereinbarung oder mit dem betroffenen Mitarbeiter vereinbart werden.

Das neue Corona-Kurzarbeitsmodell kann nach dem jetzigen Stand für drei Monate in Anspruch genommen werden. Bei Bedarf wird das Modell um weitere drei Monate verlängert. Es ist zu beachten, dass während der Kurzarbeit und einen Monat danach Kündigungen grundsätzlich nicht ausgesprochen werden dürfen.

Der Arbeitgeber kann einen Antrag auf Kurzarbeitsbeihilfe bei der zuständigen Landesgeschäftsstelle des Arbeitsmarktservices stellen. Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Corona-Kurzarbeit: aktuelle Rechtslage in der Schweiz

Aufgrund der Corona-Krise hat der Bundesrat am 20. März 2020 eine Vereinfachung und Ausweitung der Kurzarbeit beschlossen. Unternehmen, die auf das Kurzarbeitsmodell umsteigen wollen, müssen glaubhaft machen, dass die in ihrem Betrieb zu erwartenden bzw. bereits eingetretenen Arbeitsausfälle tatsächlich auf das Auftreten des Coronavirus zurückzuführen sind. Das Auftreten des Coronavirus und der Arbeitsausfall müssen daher in einem engen Zusammenhang stehen.

Neue Voraussetzungen im Überblick:

  • Dreitägige Anmeldefrist: Voranmeldung der Kurzarbeit muss 3 Tage vor Beginn der geplanten Kurzarbeit eintreffen. Karenzzeit für Kurzarbeit fällt nun komplett weg.
  • Verzicht auf Abbau von Zeitguthaben: Angestellte müssen Überstunden nicht zuerst abbauen, sondern können sofort Kurzarbeit anmelden.
  • Kurzarbeitsentschädigung kann auch für befristet und temporär Angestellte, Lehrlinge sowie Angestellte mit arbeitgeberähnlicher Stellung beantragt werden.

Im Übrigen müssen die bereits vor der Corona-Krise bestehenden Voraussetzungen für die Kurzarbeit erfüllt werden.

Allgemeine Kurzarbeit-Voraussetzungen im Überblick:

  • Arbeitsausfall: der Arbeitsausfall muss auf das Auftreten der Corona-Krise zurückzuführen sein, wobei mindestens 10 % der Arbeitszeit vom Arbeitsausfall betroffen sein muss.
  • Zustimmung des Arbeitnehmers: jeder zur Kurzarbeit angemeldete Arbeitnehmer muss dieser Maßnahme zustimmen.
  • Aufrechte Arbeitsverhältnisse: die von der Kurzarbeit betroffene Arbeitsverhältnisse dürfen nicht gekündigt werden.
  • Arbeitszeitaufzeichnungen: Arbeitszeit muss während der Kurzarbeit kontrollierbar sein, weshalb genaue Arbeitszeitaufzeichnungen zu führen sind. Betroffene Arbeitgeber müssen daher über ein System zur Kontrolle bzw. Erfassung der Arbeitszeit verfügen, um auf das Kurzarbeitsmodell umzusteigen.

Kurzarbeitsentschädigung beträgt in der Schweiz 80% des anrechenbaren Verdienstausfalls. Neben der Kurzarbeitsentschädigung enthält der Arbeitnehmer für die verkürzte Arbeitszeit einen aliquanten Anteil seines ursprünglichen Entgelts.

Voranmeldungen auf die Kurzarbeitsentschädigung können bei der zuständigen Kantonalen Amtsstelle (KAST) eingereicht werden. Zuständig für die Bearbeitung der Voranmeldung ist die KAST des Kantons, in dem sich der Betrieb oder betroffene Betriebsabteilung befindet. Sie finden die Kontaktadresse der für Sie zuständigen kantonalen Amtsstelle hier.

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute in dieser schweren Zeit! Im Home Office kann es schwierig sein, seinen Aufgaben, die man sonst immer am Arbeitsplatz erledigt, nachzukommen.

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Projektarbeiten werden im Studium immer beliebter. Während der schriftliche Teil in Aufbau und Formalien einer Hausarbeit gleicht, die fast jeder schon einmal geschrieben hat, ist die praktische Durchführung des Projekts oftmals Neuland. Studierende sind deshalb häufig unsicher, was Planung, Durchführung und Organisation betrifft. Aber keine Bange: Eine Projektarbeit erfolgreich durchzuführen, ist nicht nur absolut machbar, sondern vermittelt Ihnen auch wichtige Soft-Skills fürs Berufsleben.

Wozu überhaupt eine Projektarbeit?

Projektarbeiten gibt es nicht deshalb, weil Ihrem Professor nichts Besseres mehr eingefallen ist, um Ihnen noch mehr Arbeit zu machen. Im Gegenteil: Projektarbeiten vermitteln zur Abwechslung mal keine Theorie, sondern praktisches und handlungsorientiertes Know-How.  Das ist genau das, was Sie für einen gelungenen Berufseinstieg brauchen. Deshalb: Legen Sie negative Vorurteile über diese Studienleistung ab und geben Sie sich und dieser Studienleistung eine Chance.

4 allgemeine Zielsetzungen von Projektarbeiten

 Im Allgemeinen haben Projektarbeiten vier Ziele, mit denen Sie Soft-Skills erwerben und gleichzeitig vertiefen sollen:

  1. Teamfähigkeit stärken

Projektarbeit ist Teamarbeit. Mehrere Studenten sollen eine übergeordnete Themenstellung bzw. Aufgabenstellung bearbeiten. Dabei sollen sie vor allem den Mehrwert erkennen, der aus der Zusammenführung der Kenntnisse und Fähigkeiten aller Teammitglieder erwächst. Um diesen Mehrwert zu generieren, müssen die (Wissens-)Ressourcen der Teammitglieder strukturiert werden.

  1. Grundkenntnisse des Projektmanagements

Um eine Projektarbeit erfolgreich abzuschließen, müssen die zuvor strukturierten Ressourcen richtig und effizient eingesetzt werden. Hierzu muss beispielsweise ein Projektstrukturplan erstellt werden, der ein wesentlicher Teil des Projektmanagements ist.

  1. Transfer- und Problemlösungskompetenz aufbauen

Es wird bereits erworbenes Wissen auf eine unbekannte, übergeordnete Frage- oder Problemstellung angewandt (Transferkompetenz). Dadurch soll für die Problemstellung eine Lösung gefunden und umgesetzt werden (Problemlösungskompetenz). Wichtige Elemente hierbei sind die Diskussion komplexer Fragestellungen im Team und das Hinterfragen der eigenen Lösungsansätze.

  1. Fähigkeit zu wissenschaftlichem Arbeiten vertiefen

Eine Projektarbeit wird von den Studenten in Eigenregie durchgeführt und geplant, sodass die autodidaktischen Fähigkeiten und die Methodenkompetenz geschult werden. Darüber hinaus wird dabei der klassische Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens durchlaufen, der lautet: recherchieren – analysieren – bewerten.

Der Arbeitsprozess und seine Voraussetzungen

Während die Projektarbeit bestimmte Ziele verfolgt, fordert sie zugleich gewisse Fähigkeiten der Studierenden ein:

Die Studierenden müssen von vornherein

  • logisch und strukturiert denken
  • fähig sein, sich auf die Fragestellung zu konzentrieren
  • fähig sein, relevante Informationen zu recherchieren.

Trotzdem gilt auch hier „Lernen durchs Tun“, denn im Studium zählt vor allem, dass Sie sich einsetzen und sich die Kompetenzen aneignen, die zur Lösung der Aufgabe noch fehlen.

Der Arbeitsprozess umfasst 5 Schritte:

  1. Themenfindung

Am Anfang steht die Definition des Themenfeldes und der Problemstellung. Außerdem werden mögliche Lösungswege analysiert.

  1. Recherche und Informationsanalyse

Aufbauend auf Schritt 1 folgt die Informationssuche. Es werden jene Informationen zusammengetragen und analysiert, die zur Durchführung des Projekts notwendig sind. Hilfreiche Impulse finden Sie beispielsweise in Fachartikeln zu Ihrem Thema oder bei vergleichbaren Projekten, die bereits durchgeführt worden sind. Falls Informationslücken auftauchen, sollten Sie diese unbedingt festhalten, diese könnten nämlich die konkrete Festlegung der Problemstellung beeinflussen.

Anhand der gesammelten Informationen wird der optimale Lösungsweg für die Problemstellung gesucht. Wichtig: Alle vorgeschlagenen Lösungsmöglichkeiten sollten diskutiert und analysiert werden! Haben Sie einen Lösungsweg festgelegt, können Sie die Vorgehensweise logisch aufstellen und in mehrere Schritte oder sogenannte Arbeitspakete und Vorgänge einteilen (Projektstrukturplan).

Achten Sie von Anfang an darauf, alle Bedingungen festzulegen, die für eine erfolgreiche Durchführung (und die spätere Reproduktion) des Projekts notwendig sind

  1. Praxisphase

Sie führen das festlegte Verfahren durch und kontrollieren dieses ständig. In diesem Schritt besonders wichtig ist, dass Sie und Ihr Projektteam sich bekannte oder auch innovative Vorgehensweisen (Methodiken) aneignen und diese umsetzen.

In der praktischen Ausführung kann es nötig werden, den Strukturplan noch einmal zu überarbeiten oder das geplante Vorgehen anzupassen. Alles kein Problem! Führen Sie die Anpassungen durch, aber dokumentieren Sie diese auch.

  1. Präsentation

Nach Abschluss der Projektarbeit muss das Projekt mit seinen Ergebnissen natürlich noch vorgestellt werden.

Zum Schluss der Präsentation kommt die Auswertung und Analyse Ihrer Ergebnisse. Welche fachlichen Anwendungsmöglichkeiten gibt es beispielsweise? Welche Qualität hat Ihr Ergebnis? Diese ergibt sich daraus, ob es Fehler oder Fehleinschätzungen beim Thema, bei der Auswahl der Methoden etc. gegeben hat.

Reflektieren Sie darüber, ob es Ablaufschwierigkeiten bei der Durchführung des Projekts gab, wo Ihre Vorgehensweise Schwachstellen gezeigt hat und schlagen Sie Lösungen für diese Probleme vor bzw. geben Sie Anregungen, wie man es im nächsten Durchlauf besser machen könnte.

  1. Schriftliche Ausarbeitung

Zuletzt müssen Sie noch Ihr Projekt verschriftlichen. Ziehen Sie dazu am besten Ihre Präsentation heran. Diese dient Ihnen für Struktur und Inhalt als Basis. In der schriftlichen Ausarbeitung müssen Sie jedoch umfangreichere Erläuterungen bringen und die Quellen nachweisen.

Die schriftliche Ausarbeitung hat die gleiche Struktur wie eine klassische Hausarbeit. Dabei werden bei der Projektarbeit aber zuerst die theoretischen Grundlagen der Arbeit erklärt und dann das Projekt ausführlich dargestellt.

Tipps und Tools zu Organisation und Durchführung

Die folgenden Tipps dienen dazu, den Arbeitsprozess für alle Beteiligten transparenter zu machen sowie stets die Struktur und das Ziel im Auge zu behalten. So arbeiten Sie effizient und ihre Projektarbeit wird zum Erfolg.

  • Dokumentieren und mitschreiben!

Es ist wichtig, schon während der Vorbereitung mit der Dokumentation zu beginnen. Fertigen Sie zu jeder Tätigkeit, ob in der Vorbereitungs- oder Praxisphase, Mitschriften an! Außerdem sollten Sie ein Projektprotokoll über den zeitlichen Ablauf, Probleme und Ergebnisse anfertigen.

Sparen Sie dabei nicht an Details, denn diese können später noch wichtig werden. Spätestens, wenn der Prüfer eine Frage zum Ablauf stellt, der Sie kein Gewicht beigemessen haben, werden Sie für Ihre Notizen dankbar sein.

Bei Projektpaketen, die zusammen durchgeführt werden, ist es sinnvoll, wenn mindestens zwei Teammitglieder Mitschriften anfertigen, um später vergleichen zu können.

  • Teamarbeit strukturieren und organisieren

Bei Teamarbeiten besteht immer das Risiko, dass die Arbeitslast ungerecht aufgeteilt wird, sodass einige Teammitglieder so gut wie nichts tut und trotzdem von den Ergebnissen profitieren. Hier sollten Sie durch eine gut durchdachte Aufgabenteilung von Anfang an entgegenwirken.

Verteilen Sie die Aufgaben und Aufgabenpakete gemäß den Kenntnissen und Fähigkeiten der Teammitglieder, so weit das möglich ist. Am besten ist es, wenn jedes Teammitglied auch einzelne Bereiche vollkommen selbstständig bearbeiten muss. So stellen Sie sicher, dass Beiträge von allen Teammitgliedern kommen.

Gleiches gilt für die Anfertigung der schriftlichen Arbeit.  Teilen Sie diese ebenfalls in Blöcke auf, sodass jeder einen Teil schreiben muss. Achten Sie jedoch bei der Zusammenführung der Textblöcke darauf, dass ein guter Lesefluss erhalten bleibt: Die Übergänge müssen gegebenenfalls angepasst und die Sprache angeglichen werden.

  • Hilfreiche Tools für mehr Durchblick

Bestimmte Tools können Ihnen die Arbeit erheblich erleichtern. Angefangen bei Dropbox und Skype, die heutzutage sowieso schon ganz selbstverständlich benutzt werden, gibt es auch Tools, die Ihnen dabei helfen, das Projekt zu organisieren und einen Überblick über bereits erledigte und noch ausstehende Arbeiten zu behalten.

So ein Organisations-Tool ist z. B. Trello, bei dem sich für ein Projekt mehrere Leute einloggen und den Bearbeitungsstand aktualisieren können. Weiter kann MS-Word dabei helfen, das Inhalts- und Literaturverzeichnis automatisch zu erstellen. Ein anderes Tool, dass den Überblick über den zeitlichen Einsatz der Teammitglieder gibt, ist TimeTrack.

TimeTrack ist eine tolle Software für Studenten, Selbstständige und Unternehmer, die Ihre aufgewendeten Stunden erfassen wollen. Für die Anschaffung muss man nicht einmal tief in die Tasche greifen. Die App ist nicht nur sehr flexibel, sondern bietet auch eine Reihe an nützlichen Möglichkeiten an. Projekte lassen sich bis ins kleinste Detail planen, man kann Berichte erstellen, um den maximalen Überblick zu behalten und bei größeren Teams verfolgt das Tool sogar die Arbeitszeiten, Überstunden und Urlaubstage.

TimeTrack lässt sich in wenigen Minuten einrichten und es ist auf jeden Fall ein cooles Tool, wenn man mit seiner Leistung Schritt halten möchte.

Überlegt planen, nicht verzweifeln

Das wichtigste ist, die Projektarbeit mit dem Team gut zu planen, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen und eine Struktur in die Arbeit zu bringen. Auch wenn dann nicht alles nach Plan läuft, müssen Sie nicht verzweifeln! Sie können Pläne immer wieder anpassen und das Vorgehen mit ihrem Team reflektieren. Gerade dadurch eignen Sie sich die anfangs genannten Soft-Skills an. Zugleich steigern Sie Ihre Frustrationstoleranz, wenn Sie Schwierigkeiten nicht als Feind, sondern als Hindernis sehen, die Sie meistern können.

Wenn Sie eine professionelle Unterstützung beim Verfassen Ihrer akademischen Arbeiten benötigen, sollten Sie Hausarbeit Agentur ausprobieren. Die Agentur spezialisiert sich auf wissenschaftliche Arbeiten und hilft Studenten in verschiedensten Fachbereichen weiter. Weiters findet man auf ihrem Blog fast täglich neue hilfreiche Beiträge und Tipps zum Thema Studium, Berufsleben, Projekte und Organisation.

Homeoffice-Datenschutz-Corona-Krise

Viele Unternehmen haben sich aufgrund der Corona-Krise dazu entschieden, ihren Mitarbeitern Telearbeit zu gestatten, um die Gesundheit ihrer Arbeitnehmer zu schützen und den Betrieb trotz den Corona-Maßnahmen aufrecht zu erhalten. Trotzdem sollten betroffene Unternehmen dabei die datenschutzrechtlichen Vorgaben nicht aus den Augen verlieren. Wir wollen Ihnen einen kurzen Überblick darüber verschaffen, was bei der Corona-Telearbeit datenschutzrechtlich zu beachten ist.

Welche Daten – mit oder ohne Personenbezug – werden vom Arbeitnehmer verarbeitet?

Bei der Beurteilung, ob und welche Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen, ist in erster Linie zu untersuchen, mit welchen Daten der Mitarbeiter im Homeoffice in Berührung kommen wird.

Datenschutzrechtlich relevant sind nur personenbezogene Daten, also nur jene Daten, die sich auf eine natürliche Person beziehen (beispielsweise Name, Adresse, Geburtsdatum, Bankdaten, etc.). Wenn im Rahmen der Telearbeit lediglich Daten ohne Personenbezug verarbeitet werden, ist dies aus datenschutzrechtlicher Sicht unbedenklich. Wenn aber Daten mit Personenbezug verarbeitet werden, müssen besondere Schutzmaßnahmen getroffen werden, damit diese Daten auch im Homeoffice geschützt bleiben.

Abschluss einer Datenschutzvereinbarung

Werden personenbezogene Daten im Rahmen der Telearbeit verarbeitet, bedarf es einer Datenschutzvereinbarung. Diese Vereinbarung soll regeln, welche datenschutzrechtlichen Maßnahmen der betroffene Arbeitnehmer im Homeoffice genau ergreifen muss, um verarbeitete Daten bestmöglich zu schützen.

Der Datenschutzbeauftragte sollte außerdem mitentscheiden, ob und in welchem Umfang Telearbeit bei einem Mitarbeiter datenschutzrechtlich überhaupt in Frage kommt bzw. welche Schutzmaßnahmen konkret zu treffen sind.

Welche Schutzmaßnahmen am Telearbeitsplatz sind sinnvoll?

Um aus datenschutzrechtlicher Sicht richtig vorzugehen, sollte insbesondere auf folgende Punkte geachtet werden, wobei gilt, dass je sensibler und schützenswerter die personenbezogenen Daten sind, desto stärker der Schutz sein muss:

  • Der beruflich zur Verfügung gestellte Laptop oder PC sollte nicht privat genutzt werden; nutzen Arbeitnehmer ihre privaten Geräte, sollten eine strikte Trennung des beruflichen und privaten Nutzungsbereichs erfolgen und die erforderlichen Zugriffs- und Kontrollrechte für den Arbeitgeber eingeräumt werden, sodass im Verlustfall eine Fernlöschung möglich ist
  • Die Festplatte des PCs bzw. Laptops sollte verschlüsselt sein; das gleiche gilt auch für externe Datenträger wie USB-Sticks
  • Das Betriebssystem ist mit einem Passwort zu versehen
  • Die elektronische Datenübermittlung (also z.B. E-Mail-Verkehr) ist nach dem Stand der Technik zu verschlüsseln
  • Dienstliche Unterlagen, die personenbezogene Daten enthalten, sollten in einem abschließbaren Schrank aufbewahrt werden und nur dem Telearbeiter zugänglich sein
  • Wenn der Ehegatte bzw. Kinder oder Dritte (beispielsweise bei einer Wohngemeinschaft) mit unter einem Dach wohnen, sollte der Computer auch bei kurzzeitigem Verlassen gesperrt werden
  • Berufliche E-Mails sind nicht auf private E-Mail-Adresse weiterzuleiten
  • Vorgehensweise festlegen für den Umgang und die Vernichtung von personenbezogenen Unterlagen 
  • Im Einzelfall kann es auch erforderlich sein, dem Arbeitgeber und der zuständigen Datenschutzbehörde zu Kontrollzwecken eine Zugangsmöglichkeit einzuräumen

Mehr Informationen über das Homeoffice und wie die Arbeit zuhause zu gestalten ist, finden Sie hier.

Fazit

Der Umzug ins Homeoffice ist empfehlenswert, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Wenn bei der Gestaltung des Telearbeitsplatzes bestimmte Anforderungen beachtet werden, bestehen auch aus datenschutzrechtlicher Sicht bei meisten Telearbeitsplätzen keine Bedenken gegen Homeoffice.

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Zeiterfassung-im-Home-Office

Der Begriff „Home-Office“ ist seit Wochen weltweit ein großes Thema. Viele Unternehmen haben sich aufgrund der Corona-Krise dazu entschieden, ihren Mitarbeitern Telearbeit zu gestatten, um die Gesundheit aller Angestellten zu schützen und den Betrieb aufrecht zu erhalten. Da diese Entscheidung in vielen Fällen sehr kurzfristig getroffen wurde, haben viele Mitarbeiter Schwierigkeiten mit der Umstellung.

Die Corona-Krise hat in den letzten Tagen nicht nur unser Soziales-, sondern auch unser Arbeitsleben stark eingeschränkt, weshalb viele von uns gezwungen sind, ihren Alltag von Zuhause aus fortzuführen. Für viele Firmen ist das Home Office die einzige Möglichkeit den Betrieb weiterzuführen. In einigen Branchen, wie den IT-Sektor gibt es durch die gesetzten Einschränkungen keine großen Probleme. Jedes Unternehmen, das überwiegend Online operiert, kann problemlos auf das Home Office umsteigen.

Um das Home Office so angenehm wie möglich zu gestalten, sollten Firmen einige Regeln aufstellen. Hier erfahren Sie, wie Mitarbeiter außerhalb des regulären Arbeitsplatzes weiterhin produktiv arbeiten können und wie TimeTrack bei der Zeiterfassung im Home Office helfen kann.

Kommunizieren Sie mehr als normalerweise

Bei der Telearbeit muss das Unternehmen den Kontakt mit seinen Mitarbeitern und die Übermittlung wichtiger Informationen des Betriebes sicherstellen. Damit der Arbeitsprozess im Home Office reibungslos verlaufen kann, müssen alle Angestellten maximal informiert werden.

An diesen Tipp sollten sich nicht nur Führungskräfte, sondern alle Mitarbeiter halten.

Planen Sie tägliche Status-Meetings

Es ist wichtig eine Routine im Home Office zu schaffen. Aus diesem Grund empfehlen wir täglich Status-Meetings. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass 2-3 Meetings gut sind (Arbeitsbeginn-früher Nachmittag-Arbeitsende). Natürlich muss jedes Unternehmen für sich selbst entscheiden, wieviele Konferenzen notwendig sind. Vergessen Sie dabei nicht, dass mehr Kommunikation immer besser ist.

Vermitteln Sie ein Team Gefühl

Im Home Office schaut keiner einem über die Schulter. Die größte Herausforderung für Führungskräfte ist es, ihren Mitarbeitern zu vertrauen und deren Arbeit zu überblicken. Durch transparente Kommunikation und regelmäßigen Meetings werden die meisten Angestellten weiterhin produktiv arbeiten, da sie trotz physischer Abwesenheit ein Team Gefühl verspüren werden.

Überprüfen Sie ob Telearbeit zu Ihrer Unternehmenskultur passt

Nicht jedes Unternehmen ist für das Home Office gemacht. Viele Branchen werden mit der Telearbeit nicht erfolgreich sein und sollten sich deswegen eine andere Arbeitsmethode überlegen. In der Zeit der Corona-Krise sind beispielsweise einige Restaurants auf den Lieferservice umgestiegen, um ihren Betrieb aufrechtzuerhalten.

Zeiterfassung im Home Office

Im Home Office gelten die selben Regeln wie am Arbeitsplatz. Der Arbeitgeber muss sicherstellen, dass die gesetzlichen Arbeitszeiten auch im Home Office täglich dokumentiert werden. Hierfür bietet sich eine Online Zeiterfassungssoftware, wie TimeTrack sehr gut an.

Messen Sie die Leistung aller Mitarbeiter

Ein webbasiertes Zeiterfassungstool, wie TimeTrack, unterstützt Mitarbeiter ideal in der Dokumentation ihrer täglichen Arbeitszeiten und in der Zusammenarbeit verteilter Teams.

Um sicherzustellen, dass Mitarbeiter produktiv arbeiten, sollten diese anfangen ihre Leistungen zu messen. Einfach jede Aufgabe an der man arbeitet in eine Projektzeiterfassung App eintragen und vermerken, wie groß der Zeitaufwand war. Dadurch hat jede Firma einen zentralen Überblick über alle Aktivitäten ihrer Mitarbeiter, obwohl niemand am selben Arbeitsplatz ist. So einfach geht’s.

Zeiterfassung mit TimeTrack

Wie Mitarbeiter sich im Home Office fühlen hängt davon ab welche Maßnahmen bzw. Regelungen Unternehmen setzen. TimeTrack möchte Sie maximal bei der Umstellung unterstützen und Ihren Arbeitstag so angenehm wie möglich gestalten. Es ist nämlich anfangs schwierig im Home Office allen Aufgaben nachzukommen, die man sonst immer am Arbeitsplatz erledigt.

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Zeiterfassung für Selbstständige - Blog

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Blog - Zeiterfassung für Unternehmen

Sie leiten ein Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern? Sie verlieren teilweise den Überblick über Arbeitszeiten oder geleistete Tätigkeiten? Außerdem sind Ihnen regelmäßige Einblicke in Projektfortschritte und Projektausgaben wichtig? Dann sind Sie bei TimeTrack Enterprise genau richtig! Wir sind die optimale Lösung für die Zeiterfassung für Unternehmen! Verabschieden Sie sich von händischen Aufzeichnungen und unübersichtlichen Tabellen: Mit TimeTrack Enterprise können Sie über die Web App oder die mobile Version sämtliche Daten eintragen und auswerten. TimeTrack macht Ihr Team effizienter, Ihren Arbeitsprozess sorgfältiger und Ihre Projekte übersichtlicher.

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4 Gründe warum Moderne Zeiterfassung

Viele Unternehmen erfassen die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter, nach wie vor mittels Excel oder Papier. Diese manuellen Methoden der Zeiterfassung führen zu Ineffizienz, Intransparenz und Fehlern. Schluss mit der Zettelwirtschaft! Wir geben Ihnen 4 Gründe, warum Sie sich für eine moderne Zeiterfassung App entscheiden sollten:

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