Schlüssel zum Erfolg: Kommunikation im Team

#
mitarbeiter-zufriedenheit

“Communication is key” schon im Privatleben lässt uns die Kommunikation oft an unsere Grenzen stoßen. Auf Sie verzichten können wir trotzdem nicht. Die richtige Kommunikation führt zu gefestigten Entscheidungen, langfristigen Lösungen und nebenbei auch noch zu einem stärkeren “Wir Gefühl”.

Was macht Teams aus?


Um zu erläutern wie tiefgehend der Zusammenhang zwischen der Teamdynamik und einer erfolgreichen Kommunikation ist schauen wir uns doch zunächst noch einmal die Kernmerkmale von „Teams“ an.

• Teams bestehen aus mehreren Personen, die interagieren.
• Die Personen sind voneinander abhängig.
• Ein gemeinsames Ziel wird verfolgt.
• Die Mitglieder haben ein Wir-Gefühl.
• Personen werden durch andere und durch sich selbst als Gruppe wahrgenommen.

Wieso Kommunikation so wichtig ist


Was ist es eigentlich, weshalb wir so viel Wert auf eine gelungene Kommunikation legen? Kommunikation hat eine prägnante Schlüsselfunktion, die sie so unverzichtbar macht. So einfach es auch klingen mag ist Kommunikation die transparenteste und schnellste Art und Weise wie wir relevante Informationen empfangen und weitergeben können. Die richtige Kommunikation schafft es Problemen entgegenzuwirken oder sie im besten Fall gar nicht erst entstehen zu lassen. Wenn es wieder mal ein anstrengender Tag war und die Nerven blank liegen, dann sind es manchmal die kleinen Dinge, die uns durch den stressigen Alltag bringen. Das Gespräch mit den Lieblingskollegen, die kleine Kaffeepause
oder das gemeinsame meckern über Vorgesetzte. Das alles verdeutlicht die Power, die hinter dem so gerne verwendeten Wort “Kommunikation” steht. Es ist viel mehr als ein Alltagsgegenstand auch, wenn es so alltäglich ist.

In welchen Aspekten zeigt sich eine gelungene Kommunikation?


Zu den Aspekten an denen sich eine gelungene Kommunikation feststellen lässt, zählen folgende:

  • Motivation
  • Fehlerquote
  • Informationsaustausch
  • Produktivität
  • “Wir-Gefühl”
  • Karrieremöglichkeiten
  • Zufriedenheit
  • Employer Branding
  • Konfliktmanagement
  • Stresslevel
  • Effizienz

Motivation

Bereitsein der Einzelarbeit spielt die eigene Motivation eine enorme Rolle und kann leicht auf der Strecke bleiben. Wenn Sie sich dazu jedoch noch in einem Team befinden, dessen Grundlage maßgeblich auf der Motivation jeder eingebundenen Person sowie der Gruppenbereitschaft aufbaut, dann wird die eigentliche Relevanz schnell sichtbar. Durch eine erfolgreiche und vor allem beständige Kommunikation lassen sich Hierarchien brechen, welche ohne Sie zu zwischenmenschlichen Problemen und Machtspielen führen würden. Mobbing könnte beginnen und die Motivation als Folge dessen leiden.

mitarbeiter_zufriedenheit

Auch Lob und Anerkennung sind ein klassisches Beispiel, um die Motivation etwas anzukurbeln. Ob die eigenen Kompetenzen von dem Projektleiter oder eines anderen Teammitglied kommt, ist nicht der entscheidende Punkt. Das wichtigste ist, dass Ihre Leistung verbalisiert wird und ihnen durch ein Gespräch mitgeteilt wird. Wer nur darüber nachdenkt, was für großartige Kompetenzen sein Team mit sich bringt, der ist sich meist nicht im Klaren darüber welche Auswirkungen das für die Kollegen haben könnte. Durch Lob und Anerkennung bildet sich Sicherheit und Sicherheit führt zu neuer Motivation sich weiterzuentwickeln. Das alles kann allerdings nur geschehen, wenn Sie sich mitteilen.

Konfliktmanagement

Konflikte gehören zum Berufsalltag genauso mit dazu wie im Privatleben. Gäbe es Sie nicht so würden wir uns wahrscheinlich schnell langweilen und die Chance auf eine individuelle Entwicklung bleibt aus. Es muss also nicht immer alles perfekt laufen und wir dürfe nun auch ruhig mal mit den anderen Kollegen streiten. Das spricht für einen Diskurs, regt neue Gedankengänge an und bringt neue Kompetenzen zum Vorschein. Das Team diskutiert und wächst an der erreichten Einigung. Das alles lässt sich nicht nur durch Kommunikation verbessern, sondern ist schlichtweg nur durch diese Umsetzbar. Ohne einen ehrlichen Austausch aufmerksames zuhören und die Offenheit für Kritik finden sich einzelne Teammitglieder*innen nicht vor neuen Lösungsmöglichkeiten, sondern irreführenden Streitmustern wieder. Wer jetzt kein solides Stressmanagement hat, scheitert im Diskurs und verliert an Ansehen im Team. Die Leistung fällt ab und die Motivation aller beteiligten leidet im Nachhinein enorm!

Konfliktmanagement_Titelbild

Die Klassiker der gescheiterten Kommunikation


Während es in der Theorie noch so einfach umzusetzen klingt, stehen Millionen von Teams täglich vor einer gescheiterten Kommunikation. Das hat zum einen mit dem steigenden Anforderungsniveau zu tun zum anderen fehlt es an vielen Stellen auch an Transparenz und Wissen. Der Arbeitstag wird schnell mal stressig und Informationen müssen möglichst schnell von A nach B kommuniziert werden. Dazu kommt noch die Anforderung einer möglichst hohen Qualität. Und neben all dem besitzt jedes Teammitglied auch private Sorgen und Probleme.
Es lassen sich also eine Reihe von Kommunikationsgefährdens Aspekten für das „typische“ Team sammeln:

Welche Aspekte zum Scheitern führen

  • Unklare Formulierung der Anweisungen
  • Anweisungen werden falsch verstanden
  • Missverständnisse
  • Informationen werden fehlinterpretiert
  • Es ist nicht klar, wer was macht • Fehlender Informationsfluss zwischen den Instanzen
  • Unzureichender Informationsfluss zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten
  • Es werden keine Absprachen getroffen
  • Mangel an Transparenz und Konsequenz auf der Führungsebene

Kommunikation als Prozess


Unter Kommunikation fällt nicht nur die Botschaft die gehört wird, sondern ebenso die internen Erwartungen und Ideen, die ihr gegenüber gerne kommuniziert hätte. Die Vorstellung darüber welche Konsequenzen die ausgesprochenen Worte mit sich bringen und die realen Reaktionen, die auf Basis der Wortwahl auf einen zukommen. Schon Schulz von Thun befasste sich mit der Beschreibung des Senders und Empfängers und was wir eigentlich durch einen Austausch generieren wollen.

Oft geht es um das „Wir Gefühl”, die Chance eine Inspiration zu sein und das Selbstwertgefühl durch Anerkennung zu stärken. Teammitglieder*innen wollen eingebunden sein, mitreden können und als eine individuelle Person mitten im Großen „Wir” gesehen werden. Um das zu ermöglichen, legen Unternehmen viel Wert auf das richtige Onboarding der neuen Mitglieder und geben sich größte Mühe die Teams auch langfristig durch spannende Teambuildingmaßnahmen zu neuen Kommunikationswegen anzuleiten. Besonders die Führungsebene trägt hier eine große Verantwortung.

Der richtige Start (Onboarding)

Onboarding bezeichnet die “Einarbeitungsphase von neuen Personen in einem UnternehmenDas Performance-Management greift hier als zuständige Abteilung und kommuniziert bereits vor Arbeitsantritt welche Anforderungen an die neu zu vergebener Stelle bestehen.

Onboarding_Titelbild

Der Onboarding Prozess dient in voranschreitender Phase auch zum Herstellen erster Kontakte. Gerade bei alt eingestandenen Teams ist es nicht immer leicht sich zu integrieren, Anschluss zu finden oder gar Anerkennung zu generieren. Weshalb grade in den ersten 90 Tagen besonders darauf geachtet werden sollte, möglichst transparent mit meiden Seiten umzugehen und den Neuzuwachs langsam, aber sicher an das neue Klima zu gewöhnen.

Prinzipiell steht der Verbesserung durch spätere Teambuildingmaßnehmen nichts im Wege, trotzdem lohnt es sich bereits im Onboarding Prozess empathisch auf die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter*innen und den eigenen Zielvorstellungen einzugehen um die Zusammenarbeit nicht an fehlgeschlagener Kommunikation scheitern zu lassen.

Teambuilding vs Teambonding


Wer bereits ein bestehendes Team erstellt hat oder sich einem bereits existenten angeschlossen hat dem sind Teambuilding – und Team Bonding Methoden sicher schon bekannt. Die Organisation beider Konzepte lässt sich mittlerweile gut durch digitale Projekterfassungstools wie TimeTrack organisieren und ist sowohl in Präsenz als auch in der Remote Version durchführbar.

Teambonding

Der Grundlegende Unterschied beider Konzepte ist, dass sich Team Bonding Events primär außerhalb der Arbeitszeiten abspielen und mehr der Festigung privater Beziehungen dienen. Typische Beispiele für gemeinsame Team Bonding Maßnahmen wären Kneipentouren, Zoobesuche, Kaffeepausen oder Weinverkostungen.

Teambuilding

Teambuildingmethoden konzentrieren sich ausschließlich auf die Förderung der Fertigkeiten die speziell für das Team in dieser bestimmten Branche nötig sind. Soziale Beziehungen sollen auch hier gefördert werden, der Fokus ist allerdings ein anderer. Die klassischen Probleme der Kommunikation im Team lassen sich deswegen mehr den Teambuilding zuordnen. Die Produktivität, Motivation und die Effizienz sollen erhöht werden während Kommunikationsprobleme, Fehlerquote und Organisationsprobleme vermindert werden sollen. Mögliche Beispiele wären “Icebreaker Games”, Krimievents, Workshops, Kochkurse oder Talentwettbewerbe!

Mitarbeitergespräche


Regelmäßige Mitarbeitergespräche bauen auf drei Elementen auf, “Kritik, Lob und Anerkennung”. Feedback muss konstruktiv, ehrlich und transparent genug sein, um zu einer tatsächlichen Verbesserung der Kommunikation im Team zu führen.

Die Mitarbeitergespräche sollten auch immer eine Chance zum Fragen stellen sein. Mitarbeiter*innen haben in einem Vier- Augen Gespräch die Möglichkeit Fragen zu stellen und Sorgen zu kommunizieren. Das Vertrauen zum Unternehmen soll gestärkt werden.

Die goldenen Regeln der Gesprächsführung


• Empathisch sein
• Aufmerksam zuhören
• Fundierte Komplimente anstatt oberflächliches Lob
• Genug Zeit
• Verständnis
• Keine Hierarchie
• Transparenz

Fazit


Nichts ist so abdingbar für viele weiter folgenden Probleme wie die Kommunikation. Sie fängt in uns an und wird dann mit der Realität verglichen. Kommunikation ist leicht durch zu wenig Transparenz oder instabilen Aussagen zu gefährden. Kommunikation kann durch eine empathische Gesprächsführung oder aktives Zuhören deutlich verbessert werden. Auch Produktivität und Motivation sind die Früchte einer erfolgreichen Kommunikation und lassen sich  am besten über Projekterfassungstool wie Time Track erfassen. Probieren Sie die kostenfreie Probeversion die ersten 14 Tage noch heute und fangen Sie an!