Überstunden

Arbeitsleistung über die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit

  • Was sind Überstunden?

    Überstunden sind zusätzliche Arbeitsstunden von Mitarbeitern. Überstunden entstehen, wenn ein Arbeitnehmer länger arbeitet, als es im Arbeitsvertrag oder durch die betriebliche Regelarbeitszeit vorgesehen ist. Dies kann sowohl regelmäßig als auch unvorhergesehen der Fall sein, etwa bei dringenden Projekten, kurzfristigen Personalausfällen oder in einer Notsituation. In der Praxis fallen Überstunden häufig an, um den Arbeitsalltag flexibler zu gestalten, sie können jedoch auch zu einer erhöhten Arbeitsbelastung führen, wenn keine klare Regelung zu Vergütung oder Ausgleich besteht.

Das Wichtigste in Kürze

  • Überstunden sind Arbeitszeiten, die über die vertraglich geregelte Arbeitszeit hinausgehen und klar von Mehrarbeit zu unterscheiden sind.
  • Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) legt maximale tägliche Arbeitszeiten von acht Stunden fest, mit möglichen Ausnahmen bis zu zehn Stunden, sofern eine Überstundenvergütung erfolgt.
  • Arbeitgeber sind verpflichtet, die Überstunden ihrer Mitarbeiter systematisch zu erfassen, was eine korrekte Vergütung von Überstunden oder einen Freizeitausgleich sicherstellt.
  • Der Betriebsrat hat ein Mitbestimmungsrecht bei der Anordnung von Überstunden, um die Arbeitsbelastung der Arbeitnehmer zu regulieren und einer Überschreitung vorzuwirken.
  • Überstunden lassen sich durch eine bessere Planung und den Einsatz digitaler Tools effizient dokumentieren und verwalten.
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Überstunden Definition

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Mehrarbeit

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Überstunden Arbeitsrecht

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Vergütung und Ausgleich

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Überstundenabbau

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Überstunden Erfassung

Die Definition von Überstunden

Überstunden sind ein integraler Bestandteil der modernen Arbeitswelt, aber sie bringen sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich. Überstunden entstehen, wenn ein Arbeitnehmer über die im Arbeitsvertrag vereinbarte Arbeitszeit hinaus tätig wird. Es ist wichtig, Überstunden von Mehrarbeit abzugrenzen: Während Überstunden die vertraglich geregelte Arbeitszeit überschreiten, bezeichnet Mehrarbeit jene Stunden, die über die gesetzlich erlaubte Höchstarbeitszeit hinausgehen. Dieser Artikel beleuchtet die rechtlichen Rahmenbedingungen, die korrekte Erfassung von Überstunden sowie Ansätze zur Prävention und Vergütung.

Überstunden oder Mehrarbeit: Gibt es hier Unterschiede?

Zwischen diesen zwei Begriffen gibt es arbeitsrechtlich einen feinen Unterschied.

Überstunden sind jene Stunden, die über die vertraglich geregelte Arbeitszeit hinaus geleistet werden. Überstunden entstehen daher immer dann, wenn der Arbeitnehmer länger arbeitet als in seinem Arbeitsvertrag vorgesehen und die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit somit überschritten wird.

Mehrarbeit sind hingegen Mehrleistungen, die über die gesetzlich erlaubte Höchstarbeitszeit hinausgehen. Nach dem Arbeitszeitgesetz sind vorübergehend zwei Mehrstunden täglich bzw. zwölf Mehrstunden wöchentlich bei einer sechs-Tage-Woche erlaubt. Das Gesetz (§ 3 ArbZG) sieht allerdings vor, dass die geleisteten Mehrstunden innerhalb von 24 Wochen bzw. 6 Monaten durch entsprechend kürzere Arbeitszeiten wieder abgebaut werden müssen, sodass im Durchschnitt nicht länger als 8 Stunden pro Tag gearbeitet werden darf.

Hier auch zwei Beispiele zur Verdeutlichung:

Beispiel 1: Laut dem Arbeitsvertrag arbeitet Herr Maier 30 Stunden pro Woche. Er arbeitet an 5 Tagen pro Woche, Montag bis Freitag, von 8:30 bis 15:00 Uhr, wobei er eine halbe Stunde Pause macht. Täglich arbeitet Herr Maier daher sechs Stunden. Weil ein Arbeitskollege krank wird, vereinbart er mit seinem AG, eine Woche lang bis 16:00 Uhr zu arbeiten. So macht Herr Meier jeden Tag eine Überstunde – da er aber die Grenzen der zulässigen Arbeitszeit von acht Stunden dadurch nicht erreicht, leistet er keine Mehrstunden, sondern „normale“ Überstunden.

Überstunden TimeTrack Lexikon

TimeTrack – Überstunden

Beispiel 2: Laut dem Arbeitsvertrag arbeitet Frau Maier 35 Stunden pro Woche. Sie arbeitet an 5 Tagen pro Woche, Montag bis Freitag, von 8:30 bis 16:00 Uhr, wobei sie eine halbstündige Pause macht. Täglich arbeitet Frau Maier daher insgesamt sieben Stunden täglich. Wegen erhöhtem Arbeitsbedarf vereinbart sie mit ihrem AG, eine Woche lang bis 18:00 Uhr zu arbeiten. So macht Frau Maier jeden Tag zwei zusätzliche Stunden. Zwischen vertragliche 7 Stunden und gesetzlich maximal erlaubte acht Stunden macht Frau Maier Überstunden. Sie macht täglich daher eine „normale“ Überstunde, und alles darüber hinaus sind – da sie die Grenzen der zulässigen Arbeitszeit von acht Stunden erreicht – Mehrstunden. Frau Maier leistet daher täglich 7 vertragliche Stunden, eine Überstunde und eine Mehrstunde (oder auch „Überstunde aus Mehrarbeit“ genannt).

Mehrarbeit TimeTrack Lexikon

TimeTrack – Mehrarbeit 

Die Unterscheidung der Begriffen Mehrarbeit und Überstunden ist insbesondere für den Arbeitgeber von Bedeutung. Denn der Arbeitgeber ist für die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes verantwortlich und hat daher auch dafür zu sorgen, dass die Mehrstunden (bzw. Überstunden aus Mehrarbeit genannt) als solche erkannt und rechtszeitig abgebaut werden. Der Tarifvertrag kann allerdings eine andere Regelung der Mehrarbeit vorsehen. Bei Mehrleistungen sind daher immer branchenspezifische Tarifverträge zu beachten!

Für den Arbeitnehmer ist die Unterscheidung weniger relevant, denn er muss sowohl bei „normalen“ Überstunden als auch bei „Überstunden aus Mehrarbeit“ länger arbeiten, als mit dem Arbeitgeber laut dem Arbeitsvertrag vereinbart. Der Arbeitnehmer leistet in beiden Fällen zusätzliche Arbeit.

Was sind Minusstunden?

Minusstunden entstehen, wenn ein Arbeitnehmer weniger Arbeitszeit leistet, als im Arbeitsvertrag oder durch betriebliche Regelungen vorgesehen ist. Sie sind das Gegenteil von Überstunden und spiegeln eine Unterschreitung der vereinbarten Regelarbeitszeit wider. Minusstunden können durch verschiedene Gründe entstehen, etwa durch fehlende Arbeitsaufträge, kurzfristige Betriebsschließungen oder flexible Arbeitszeitmodelle wie Gleitzeit.

Ob und wie Minusstunden ausgeglichen werden müssen, hängt von den individuellen Regelungen im Arbeitsvertrag, in einer Betriebsvereinbarung oder im Tarifvertrag ab. Häufig können Arbeitnehmer die fehlenden Stunden in einem späteren Zeitraum nachholen, insbesondere wenn ein Arbeitszeitkonto geführt wird. In manchen Fällen können sie jedoch auch zu einer Gehaltskürzung führen, wenn der Arbeitgeber nachweist, dass der Arbeitnehmer selbst für die Minusstunden verantwortlich ist, etwa durch unentschuldigtes Fehlen.

Überstunden nach Arbeitsrecht

Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist die zentrale gesetzliche Grundlage, die die maximal zulässige Arbeitszeit in Deutschland regelt. Gemäß § 3 ArbZG darf die tägliche Arbeitszeit eines Arbeitnehmers in der Regel acht Stundennicht überschreiten. Eine Verlängerung auf bis zu zehn Stunden pro Tag ist jedoch erlaubt, wenn innerhalb eines Ausgleichszeitraums von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen im Durchschnitt eine tägliche Arbeitszeit von acht Stunden eingehalten wird. Diese Regelung stellt sicher, dass Arbeitnehmer nicht dauerhaft überlastet werden und eine ausgewogene Work-Life-Balance gewahrt bleibt.

Schutzvorschriften nach dem Gesetz

Darüber hinaus enthält das ArbZG in den § 8 und § 9 spezielle Schutzvorschriften für bestimmte Personengruppen, wie Minderjährige, schwangere Frauen oder stillende Mütter. Diese Gruppen dürfen keine oder nur eingeschränkt Überstunden leisten, um ihre Gesundheit und das Wohl des ungeborenen Kindes zu schützen. Für Minderjährige gilt gemäß § 8 des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG), dass die tägliche Arbeitszeit auf maximal acht Stunden begrenzt ist und keine Mehrarbeit erlaubt ist.

Verstöße gegen diese gesetzlichen Regelungen können für den Arbeitgeber erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen, darunter Geldbußen oder in schwerwiegenden Fällen strafrechtliche Maßnahmen gemäß § 22 ArbZG. Die Einhaltung dieser Vorgaben ist daher nicht nur eine rechtliche Pflicht, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Sicherstellung eines gesunden und fairen Arbeitsumfelds. Arbeitgeber sind verpflichtet, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter systematisch zu dokumentieren, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu gewährleisten.

Überstunden erfassen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Die korrekte Erfassung von Überstunden ist ein zentraler Bestandteil eines transparenten und rechtssicheren Arbeitsverhältnisses. Gemäß dem Arbeitszeitgesetz (ArbZG) sind Arbeitgeber verpflichtet, die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter zu dokumentieren, einschließlich der geleisteten Überstunden. Eine präzise Erfassung ist nicht nur entscheidend für die korrekte Vergütung oder den Freizeitausgleich, sondern auch für die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie der maximalen täglichen oder wöchentlichen Arbeitszeit.

Eine klare und systematische Dokumentation der Überstunden schützt alle Beteiligten vor möglichen Konflikten. Arbeitnehmer haben so die Sicherheit, dass ihre zusätzliche Arbeitszeit korrekt erfasst und entsprechend vergütet wird, sei es in Form von Geld oder Freizeitausgleich. Gleichzeitig profitieren Arbeitgeber von einer rechtlich abgesicherten Basis, die die Nachvollziehbarkeit von Überstundenregelungen gewährleistet. In Fällen von arbeitsrechtlichen Streitigkeiten oder Prüfungen durch Behörden bietet eine saubere Dokumentation zudem einen wichtigen Nachweis.

Mann arbeitet spät Nachts

Vergütung und Ausgleich von Überstunden

Die Überstundenvergütung ist ein wesentlicher Aspekt, der sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber klar geregelt sein sollte. Grundsätzlich können Überstunden auf zwei Hauptwegen ausgeglichen werden: durch eine zusätzliche finanzielle Vergütung oder durch einen Freizeitausgleich. In vielen Fällen wird dies bereits im Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag festgelegt. Ein finanzieller Ausgleich erfolgt häufig in Form eines pauschalen Stundenlohns oder durch einen Überstundenzuschlag, dessen Höhe je nach Branche und vertraglicher Vereinbarung variieren kann. Gängige Überstundenzuschläge liegen häufig bei 25 % bis 50 % des regulären Stundenlohns, können aber in Einzelfällen höher ausfallen.

Fehlen spezifische Regelungen im Arbeits- oder Tarifvertrag, besteht gemäß § 612 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) dennoch ein Anspruch auf eine angemessene Vergütung, wenn die Überstunden entweder ausdrücklich vom Arbeitgeber angeordnet oder stillschweigend geduldet wurden. Voraussetzung hierfür ist, dass die erbrachte Mehrarbeit den betrieblichen Anforderungen entspricht und im Interesse des Arbeitgebers erfolgt ist.

In Unternehmen, die keinen finanziellen Ausgleich anbieten, wird Überstunden häufig durch einen Freizeitausgleich kompensiert. Dies bedeutet, dass Arbeitnehmer für die zusätzlich geleisteten Arbeitsstunden zu einem späteren Zeitpunkt entsprechende freie Tage erhalten. Hierbei ist es wichtig, dass die Nutzung des Freizeitausgleichs klar dokumentiert und rechtzeitig zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber abgestimmt wird.

Mitbestimmung des Betriebsrats

Der Betriebsrat spielt eine zentrale Rolle bei der Anordnung von Überstunden. Sein Mitbestimmungsrecht dient dem Schutz der Arbeitnehmer, indem es sicherstellt, dass zusätzliche Arbeitszeiten nur in Ausnahmefällen und unter fairen Bedingungen geleistet werden. Für Arbeitgeber bedeutet dies, dass sie frühzeitig die Zustimmung des Betriebsrats einholen und die Arbeitsbelastung ihrer Mitarbeiter regelmäßig prüfen müssen.

Frist für den Überstundenabbau

Überstunden müssen innerhalb von sechs Kalendermonaten beziehungsweise 24 Wochen wieder abgebaut werden. In der Zeitspanne von 24 Wochen/6 Monaten muss die durchschnittliche Arbeitszeit maximal acht Stunden pro Tag betragen (§ 3 Arbeitszeitgesetz)

Ausnahmen gelten für Überstunden, die in der Nacht, an einem Sonntag oder an einem Feiertag erbracht sind. Für Sonntagsarbeit ist gesetzlich eine Frist von zwei Wochen vorgesehen, um Überstunden wieder abzubauen. Die an einem Feiertag angefallenen Überstunden sind an einem Ersatzruhetag abzubauen, der innerhalb von acht Wochen nach Überstundenanfall zu gewähren ist. Für den Abbau von Überstunden aus Nacharbeit ist hingegen eine vierwöchige Frist vorgesehen.

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Ursachen und Prävention von Überstunden

Überstunden entstehen oft aus einer Kombination von Faktoren, die sowohl auf betriebliche Gegebenheiten als auch auf unvorhergesehene Ereignisse zurückzuführen sind. Zu den häufigsten Ursachen gehören Personalmangel, der durch Krankheit, Kündigungen oder fehlende Neueinstellungen entsteht, sowie unerwartete Notsituationen, wie technische Probleme oder dringende Kundenanfragen. Hinzu kommt häufig ein hoher Arbeitsaufwand durch komplexe Projekte oder straffe Deadlines, die kurzfristig zusätzliche Arbeitsstunden erfordern. Besonders in Branchen mit stark saisonalen Schwankungen, wie dem Einzelhandel oder der Logistik, sind Überstunden während Spitzenzeiten üblich.

Überstunden zu leisten ist nicht immer nötig

Um die Entstehung von Überstunden zu minimieren, können Unternehmen eine Reihe von Präventionsmaßnahmen ergreifen. Eine optimierte Personalplanung hilft, Kapazitätsengpässe frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Dabei können Zeiterfassungssysteme unterstützen, die es ermöglichen, Arbeitsbelastungen besser zu überwachen und auszugleichen. Ebenso wichtig sind klare Aufgabenverteilungen: Wenn Mitarbeiter genau wissen, welche Tätigkeiten priorisiert werden müssen, können ineffiziente Arbeitsabläufe und unnötige Mehrarbeit vermieden werden.

Sechs Tage Woche oder 40 Stunden Woche?

Ein weiterer zentraler Ansatz ist die Förderung einer ausgeglichenen Work-Life-Balance. Dies kann durch flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Optionen oder regelmäßige Pausen unterstützt werden. Unternehmen, die aktiv Maßnahmen zur Reduzierung von Überstunden ergreifen, verringern nicht nur die Gefahr von Burnout und Überforderung, sondern fördern auch die langfristige Zufriedenheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter.

Besondere Schutzvorschriften und Ausnahmen

Für bestimmte Gruppen von Arbeitnehmern gelten strikte gesetzliche Vorschriften, die den Schutz ihrer Gesundheit sicherstellen sollen. Minderjährige unterliegen den Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes (JArbSchG), das Überstunden ausdrücklich untersagt, um eine Überbelastung während ihrer Entwicklungsphase zu verhindern. Schwangere und stillende Frauen sind gemäß dem Mutterschutzgesetz (MuSchG) ebenfalls besonders geschützt. Sie dürfen keine oder nur sehr begrenzte Überstunden leisten, um die Gesundheit von Mutter und Kind nicht zu gefährden.

Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, diese Schutzvorschriften zu beachten und geeignete Arbeitszeiten sicherzustellen. Verstöße können schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen, darunter empfindliche Geldbußen oder rechtliche Sanktionen. Zudem kann die Missachtung solcher Vorschriften das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer erheblich belasten, was sich langfristig negativ auf das Betriebsklima auswirkt. Eine transparente Einhaltung dieser Regelungen ist daher nicht nur eine gesetzliche Pflicht, sondern auch ein Zeichen für verantwortungsbewusstes und respektvolles Handeln.

Überstunden kontrollieren mit TimeTrack

Die Verwaltung von Überstunden ist in vielen Unternehmen eine Herausforderung, doch digitale Tools wie TimeTrackbieten eine effiziente und transparente Lösung. Mit der Stundenzettel-App von TimeTrack können Mitarbeiter ihre Arbeitszeiten präzise erfassen, sei es über die mobile App, den Desktop oder direkt über eine Stempeluhr-Funktion. Diese Echtzeit-Erfassung sorgt für einen klaren Überblick über reguläre Arbeitszeiten, geleistete Überstunden und gesetzlich vorgeschriebene Pausenzeiten. Arbeitgeber profitieren von automatisierten Berichten, die nicht nur die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben wie dem Arbeitszeitgesetz (ArbZG) erleichtern, sondern auch die Abrechnung von Überstunden vereinfachen.

Ein besonderer Vorteil von TimeTrack ist die Kombination aus Arbeitszeiterfassung und Projektmanagement. Unternehmen können nicht nur die geleisteten Arbeitsstunden dokumentieren, sondern diese auch direkt den jeweiligen Projekten zuordnen. Dies ist besonders hilfreich, um die Leistung von Überstunden im Kontext spezifischer Aufgaben oder Projekte zu bewerten und bei Bedarf frühzeitig einzugreifen. Gleichzeitig ermöglicht die Software eine transparente Darstellung von Monatslöhnen, Überstundenzuschlägen und Freizeitausgleich, was sowohl die Zufriedenheit der Mitarbeiter als auch die Genauigkeit der Abrechnungen fördert.

FAQs

Wie viele Überstunden sind erlaubt?

Arbeitnehmer dürfen werktäglich bis zu zehn Stunden arbeiten, sofern die durchschnittliche Arbeitszeit innerhalb von sechs Monaten oder 24 Wochen acht Stunden pro Werktag nicht überschreitet.

Wann verfallen Überstunden?

Ohne vertragliche Sonderregelungen verfallen Überstundenansprüche nach drei Jahren gemäß der gesetzlichen Verjährungsfrist, beginnend mit dem Ende des Jahres, in dem die Überstunden entstanden sind. Arbeits- oder Tarifverträge können jedoch kürzere Ausschlussfristen von mindestens drei Monaten vorsehen.

Fazit zu Überstunden und Arbeitszeit

Überstunden sind in vielen Unternehmen ein unvermeidlicher Bestandteil des Arbeitsalltags. Sie ermöglichen es, kurzfristige Engpässe zu bewältigen und wichtige Projekte fristgerecht abzuschließen. Doch ohne klare Regelungen und eine sorgfältige Erfassung können sie schnell zur Belastung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden. Eine transparente Überstundenregelung, kombiniert mit gerechter Vergütung oder einem klar definierten Freizeitausgleich, schafft nicht nur Vertrauen, sondern trägt auch zur Zufriedenheit der Mitarbeiter bei. Dies ist essenziell, um langfristig die Motivation und die Bindung an das Unternehmen zu fördern.

Letztlich profitieren alle Beteiligten von einem durchdachten Umgang mit Überstunden. Während Arbeitnehmer durch klare Strukturen und eine geregelte Arbeitsbelastung eine bessere Work-Life-Balance erreichen, steigern Arbeitgeber die Produktivität und sichern gleichzeitig ein positives Betriebsklima. Die richtige Balance zwischen Flexibilität und Planung ist der Schlüssel, um Überstunden in einen produktiven und nachhaltigen Bestandteil der Arbeitswelt zu verwandeln. Ein transparenter und respektvoller Umgang mit zusätzlicher Arbeitszeit ist nicht nur gesetzlich erforderlich, sondern auch ein wichtiger Beitrag zu einem fairen und erfolgreichen Miteinander im Unternehmen.

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Fabian Neiger

Zeitmanagement ist das A und O von einem erfolgreichen Projekt! Bei Erfahrungen in der Gastronomie, im Banking und im Marketing habe ich gelernt, wie wichtig es ist seine Zeit bewusst einzuteilen und was dabei herausspringen kann. So lässt sich zum Beispiel die Effizienz, die Anzahl Pausen, und die Qualität der Arbeit bewusst steigern, wenn die eigene Zeit richtig organisiert wird. Ich freue mich, als Blog-Autor mich selbst über Zeitmanagement weiterzubilden und dieses Wissen mit Interessierten zu teilen!