Use Case: Schichtplanung im 24/7-Industriebetrieb

Rollierende Schichtmodelle statt Excel
Früh-, Spät- und Nachtfolgen einmal anlegen – versetzte Teams laufen automatisch weiter.

Jede Linie richtig besetzt
Personalbedarf und Qualifikationen je Schicht, Über- und Unterbesetzung sofort sichtbar.

Live-Steuerung statt Nacharbeit
Der Schichtmonitor zeigt Verspätungen und Ausfälle in Echtzeit, Auswertungen die Schichttreue.

Das Szenario

Ein Zulieferer für die Automobilindustrie mit 320 Mitarbeitenden betreibt drei Produktionslinien rund um die Uhr im Drei-Schicht-Betrieb.

Jede Linie braucht pro Schicht eine bestimmte Besetzung und nicht jeder darf jede Anlage bedienen: Schichtleiter, Anlagenführer und Maschinenführer haben unterschiedliche Qualifikationen, dazu kommen angelernte Helfer.

Früh-, Spät- und Nachtdienste rotieren in einem mehrwöchigen Rhythmus, mehrere Teams laufen zeitversetzt. Krankheitsausfälle müssen kurzfristig ersetzt werden, bei Auftragsspitzen kommen zusätzliche Wochenendschichten dazu.

Die Herausforderung: Excel-Rotation, Qualifikationslücken und keine Echtzeit-Sicht

Bisher entsteht der Schichtplan in einer gewachsenen Excel-Datei. Die Rotation pflegt eine einzelne Person, Ausfälle werden per Telefonkette und WhatsApp organisiert.

Das Ergebnis in der Praxis:

  • Ruhezeiten zwischen Diensten und die maximal zulässigen aufeinanderfolgenden Arbeitstage werden manuell übersehen, denn niemand prüft jede Zeile
  • Fällt jemand aus, sucht die Schichtleitung telefonisch nach Ersatz, ohne zu wissen, wer verfügbar und für die Anlage qualifiziert ist
  • Eine Linie startet in die Frühschicht und erst dann fällt auf, dass ein Anlagenführer fehlt
  • Überstunden häufen sich unbemerkt an und fallen erst bei der Monatsabrechnung auf
  • Niemand kann sagen, in welcher Linie sich Schichtstarts häufig verspäten, somit fehlen die Zahlen

Für die Betriebsleitung heißt das: Die Planung hängt an einer Person und einer Datei, Ausfälle kosten jeden Tag Zeit, und ob der Plan tatsächlich so umgesetzt wurde wie geplant, sieht niemand, bis es zu spät ist.

So funktioniert die Umsetzung mit TimeTrack in der Praxis 

Planung, Besetzung, Live-Betrieb und Auswertung laufen in TimeTrack in einem System:

Rotation als Schichtmodell hinterlegen: Der mehrwöchige Früh-Spät-Nacht-Rhythmus wird einmal als Schichtmodell angelegt. Mehrere Teams starten zeitversetzt im selben Zyklus, die Schichten und Belegungen entstehen automatisch im Hintergrund, statt jede Woche neu getippt zu werden.

Bedarf und Qualifikationen je Schicht: Pro Schicht ist hinterlegt, wie viele Personen mit welcher Qualifikation nötig sind. Die Bedarfsanzeige zeigt farblich „2 von 3″ – unterbesetzt, erfüllt oder überbesetzt – und weist fehlende Fachqualifikationen aus, bevor der Plan veröffentlicht wird.

Offene Schichten an das Team geben: Zusatz- und Ersatzschichten werden für die passenden, qualifizierten Mitarbeitenden sichtbar. Interessierte bewerben sich mit einem Klick, die Schichtleitung wählt anhand von Qualifikation und Stundenstand aus. Die Telefonkette entfällt, die Entscheidung bleibt beim Planer.

Warnungen statt versteckter Konflikte: TimeTrack prüft konfigurierbar Ruhezeiten, aufeinanderfolgende Arbeitstage, den Stundenrahmen des Arbeitszeitmodells, Qualifikation und Abwesenheiten und warnt, bevor eine problematische Belegung gespeichert wird.

use_case_schichtplanung_industrie

Überstunden im Voraus sehen: Die Stundenübersicht stellt Soll-, gebuchte und geplante Stunden gegenüber und zeigt schon bei der Planung, wer im Monat Überstunden aufbaut oder Stunden abbaut.

Zeitstempel automatisch der Schicht zuordnen: Stempelt ein Mitarbeitender an der Linie ein, ordnet TimeTrack den Zeitpunkt anhand nachvollziehbarer Regeln dem passenden Schichttyp zu. Eindeutige Fälle laufen sofort durch; mehrdeutige landen als kontrollierter Prüffall in einer Liste, statt falsch zugeordnet zu werden.

Den laufenden Tag live steuern: Der Schichtmonitor zeigt in Echtzeit, welche Linie vollständig gestartet ist, wer verspätet oder nicht erschienen ist und wo sofort Ersatz organisiert werden muss. Schwellenwerte legen fest, ab wann eine Abweichung überhaupt als kritisch gilt.

Der Mehrwert für Ihr Unternehmen

  • Arbeitszeitgrenzen früh sichtbar: Ruhezeiten, aufeinanderfolgende Arbeitstage und Stundenrahmen werden als Warnung angezeigt, bevor der Plan steht. Die Planung entscheidet und informiert statt im Nachhinein zu korrigieren.
  • Jede Linie mit der richtigen Qualifikation: Kein Schichtstart mehr ohne Anlagenführer. Fehlende Fachkräfte fallen bei der Planung auf, nicht erst an der Maschine.
  • Ausfälle in Minuten besetzen: Offene Schichten gehen an alle geeigneten Mitarbeitenden gleichzeitig. Die Schichtleitung wählt aus Bewerbungen, statt der Reihe nach zu telefonieren.
  • Überstunden gesteuert statt überrascht: Der Stundenaufbau ist während der Planung sichtbar, nicht erst in der Monatsabrechnung.
  • Ein System von Plan bis Auswertung: Excel-Rotation, Telefonkette und getrennte Nachkalkulation entfallen. Planung, Live-Betrieb und Schichttreue-Auswertung liegen an denselben Daten.

Ihr Nutzen als Unternehmen

Check Check

Durchgängige Besetzung

Rollierende 24/7-Modelle laufen weiter, jede Schicht ist bedarfsgerecht besetzt.

Check Check

Qualifikationssicherheit

Anlagen werden nur mit den passenden Fachqualifikationen geplant.

Check Check

Kontrollierte Arbeitszeit

Ruhezeiten, Arbeitstage und Überstunden bleiben im Blick als Warnung, nicht als Garantie.

Check Check

Datenbasierte Steuerung

Live-Schichtmonitor und Schichttreue-Kennzahlen zeigen, wie der Plan tatsächlich umgesetzt wird.

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