Mal wieder Zettelchaos auf dem Notizblock? Notizen sind eine großartige Möglichkeit, um bei Besprechungen, Konferenzen, Seminaren, einer Vorlesung oder Vorträgen die Übersicht zu behalten – gesetzt der Tatsache, dass Sie Ihre Schrift und Inhalte auf den Seiten überhaupt noch lesen können. Um das besser gewährleisten zu können, gibt es mehrere Methoden zur intelligenten Mitschrift, die ein tolles Ergebnis in der Nachbereitung erzielen können. Eine davon ist die von Walter Pauk etablierte „Cornell Methode“.

Mit der Cornell Methode Notizen strukturieren


Die Cornell-Methode ist eine der einfachsten und bekanntesten Methoden wenn es darum geht, Notizen zu strukturieren. Es gibt für sie eine fixe Vorlage für ihr simples Format. Nicht nur die ABC Analyse hilft Ihnen beim Zeitmanagement – falls Sie noch nichts von den Cornell-Notizen gehört haben, sollten Sie also unbedingt weiterlesen. Der Knackpunkt der Cornell-Notizen liegt darin, dass sie das generelle Mitschreiben mit dem gleichzeitigen Herausarbeiten der Kerngedanken des jeweiligen Vortrages/ der jeweiligen Besprechungen kombiniert. Lernen Sie also, Mitschriften neu und intelligenter zu denken – mit einem System, das den Inhalten eine besondere Rolle zuschreibt.

Cornell Notizen richtig anwenden: Ablauf und Tipps


Die Cornell-Methode hat es sich zur Aufgabe gemacht, Ihre Notizen zu strukturieren, indem sie Informationen bündelt und alles Wichtige auf den Punkt bringt. Auf einem Zettel klappt auch in Form der Felder. Folgendes ist wichtig:

  • Oben: Die Überschrift
  • Links: Der Bereich für Fragen (30% des Blattes)
  • Rechts: Der große Bereich für Notizen (70% des Blattes)
  • Unten: Die Zusammenfassung

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1. Die Überschrift

Die sogenannte Kopfzeile ist für alle allgemeinen Informationen da, sowie für die Hinweise die Sie brauchen, um später schnell überfliegen zu können, von welchen Meetings oder Seminaren die jeweiligen Mitschriften waren. Auf dem oberen Abschnitt von Ihrem Notizzettel können Sie nicht nur das grundlegende Thema vermerken, sondern auch Informationen wie das Datum, den Namen des Referenten bzw. der Referentin oder die Seitenzahl haben hier ihren idealen Platz.

2. Der Fragen-Bereich

Während der rechte Teil zum Notieren der Themen des Vortrages/der Besprechungen da ist, ist die linke Spalte dafür da, Fragen aufzuschreiben. Diese Fragen können entweder im Vortrag oder der Vorlesung selber genannt werden, oder es können Fragen sein, die sich auf die besprochenen Inhalte beziehen – also Fragen, die man sich selber stellt oder noch genauer nachforschen möchte.

Beides – die Fragen-Spalte als auch der Hauptbereich für die Notizen – stehen in einem besonderen Wechselspiel. Fragen helfen erwiesenermaßen laut Studien der eigenen Erinnerung, sich besser im Gedächtnis die Inhalte einzuprägen. Daher ist die linke Spalte auch nicht zu unterschätzen!

3. Der Notizen-Bereich: Der zentrale Teil der Methode

Dennoch stellt natürlich der Notizen-Bereich den Hauptteil des Blattes da. Die linke Spalte sollte etwa im 30/70 Verhältnis zum Notizen-Bereich der Cornell Methode stehen. Die Notizen enthalten alles: Sie leben zwar auch davon, dass man sich kurz hält, doch nicht umsonst beanspruchen sie das größte Feld. Auf dem Blatt ist der Hauptteil der Seite dafür da, all die Dinge aufzuschreiben, die in der Vorlesung bzw. der Besprechung vorkommen. Sie sind quasi das „Passwort“ für die eigene Erinnerung: Was wurde wann gesagt? Hier werden die Informationen beim Notieren spielerisch gebündelt.

4. Die Zusammenfassung

Unten auf dem Blatt werden die Informationen so zusammengefasst, dass sie als optimale Vorlage für das spätere Lernen und Bündeln gelten. Auf dem unteren Teil der Seite steht nämlich die Zusammenfassung. Hier werden der besprochene Stoff und die wichtigen Themen in kompakten Punkte notiert, damit sie für die Nachbereitung möglichst optimal aufgefasst werden können. Durch die eigene Ausformulierung einer Zusammenfassung wird nicht nur das Gedächtnis auf eine intelligente Art und Weise trainiert: Es ist auch ein wichtiges Prinzip der Cornell Methode.

Cornell-Methode Beispiel


Da die Cornell Methode extrem vielfältig einsetzbar ist, ist es gar nicht so leicht zu verstehen, wie sich die Cornell Methode dann im Einzelnen ereignen kann. Die Informationen, die beim Notieren entstehen, können sehr vielfältig sein. Gerade bei Lernenden in Vorlesungen ist die Cornell Methode ein beliebtes Thema: Doch von Lernen und Lerntipps soll hier nur bedingt die Rede sein. Denn die Cornell Methode ist auch die optimale Vorlage für Meetings und sonstige Besprechungen.

Mit TimeTrack können Sie Ihre manuell erstellten Notizen fotografieren und einem Projekt zuweisen. Dasselbe gilt auch für andere Arten von Dokumenten. Somit haben Sie immer all die benötigten Dokumente und Informationen an einem Fleck und müssen keine Zeit damit verschwenden, sie zu suchen. Das fördert nicht nur die Transparenz in Unternehmen, sondern ist auch ideal für ein ordentliches Zeitmanagement.

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TimeTrack – Projektmanagement

Für Besprechungen geeignet: Notizen à la Cornell

Sitzen Sie also zum Bespiel in einer Besprechung, dann ziehen Sie doch Linie für Linie die Teilbereiche der Cornell Methode auf die Seite Ihres Notizbuchs, hören Sie fleißig zu und schreiben Sie mit. Obwohl die Cornell Methode so simpel ist, zwingt sie Sie dennoch dazu, das besprochene Wissen zu bündeln und die Themen, die heute an der Tagesordnung sind, bestens zu überblicken. Wenn Sie mehrere Seiten zur Verfügung haben, können Sie auch mehrere Versuche starten: Auch wenn die Funktionen der Cornell Methode simpel angelegt sind, kann dennoch jede Person ihren eigenen Stil haben Notizen zu schreiben.

Vorteile der Cornell-Methode


Kompakte und praktische Anwendung

Stellen Sie sich vor, sie würden sich von einer Besprechung ein Foto oder Videos ansehen: Wie viel würde da hängen bleiben? Handgeschriebenes ist da weitaus effektiver: Durch das Mitschreiben lernen Sie, das Wissen zu sammeln und wie bei der Erstellung eines Artikels Alles übersichtlich zu strukturieren. Das Prinzip ist besonderes praktisch, weil immer und überall angewandt werden kann – Man benötigt nur ein Blatt Papier und einen Stift.

Einfache und verständliche Ausführung

Wahrscheinlich wird es nicht viele Versuche brauchen, bis Sie die Cornell Methode optimal beherrschen. Dadurch, dass die Methode schnell gelernt werden kann, kann sie auch schnell beigebracht werden. Wenn Sie mal an einer Besprechung nicht teilnehmen können, kann und jemand anderes für Sie eine Mitschrift erstellen soll. Verweisen Sie beispielsweise auf diesen Artikel – und in unter 5 Minuten wird das Prinzip verinnerlicht sein.

Dadurch, dass die Cornell Methode nur aus 4 Feldern besteht, lässt sie sich sehr einfach umsetzen. Es bedarf keine langen Einschulungen, weshalb es rentabel ist die Cornell Methode einzuführen.

Cornell-Methode in der Praxis


Als Walter Pauk die Cornell Methode erfand, hatte er sicher im Sinn, dass diese Art der Erstellung von Notizen das Leben vereinfachen und nicht komplizierter machen soll. Wie alle anderen Zeitmanagement Methoden soll auch die Cornell Methode Zeit sparen. Wenn Sie diese Notizenmethode in Ihrem Unternehmensalltag verwenden, sollte die Übertragung dieser Notizen auch so einfach wie möglich sein. Je nachdem, in was für einem unternehmerischen Kontext Sie eingebettet sind, ist das oft gar nicht so leicht.

Jedes Unternehmen hat selbstverständlich eine andere Umgangsart mit ihren Projekten, aber ein Kernbestandteil vom Projektmanagement ist es, den Überblick nicht zu verlieren. Das geht am besten, indem man ein einheitliches Projektmanagementsystem verwendet – das minimiert den Aufwand für Ihre Projekmanager:innen sehr stark.

 

 

Notizen reibungslos in den Workflow implementieren


Besser ist es, wenn Sie ein einheitliches und praktisches System im Unternehmen etabliert haben. Dafür eignet sich nicht nur die 5S Methode, die Ordnung in Arbeitsprozesse bringt, sondern zum Beispiel auch ein Programm, das möglichst viele Arbeitsbereiche auf einmal abdeckt.

Falls Sie manchmal keine langwierigen Notizen schreiben, sondern kurze Informationen wie die Deadline für ein Projekt sicher notieren wollen, können Sie das über TimeTrack machen. Wenn sich solche Notizen häufig wiederholen, wie beispielsweise der Rechnungsstatus eines Projekts, können Sie in TimeTrack einen Textbaustein anlegen. Diese Textbausteine dienen dazu, sich wiederholende Notizen abzuspeichern und sie mit einem Kürzel zu versehen. So werden Notizen jedem Projekt gut zugeordnet: Damit Sie Ihre Notizen immer wieder finden.

 

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Notizen mit TimeTrack hinterlegen

Fazit


Die Cornell-Notizen haben zum Ziel Zeit zu sparen und Effizienz zu fördern. Manchmal kann es sich jedoch schwierig gestalten einen Zeitfresser am Arbeitsplatz zu minimieren. Eine Software wie TimeTrack ist für die reibungslose Implementierung von Notizen zu Ihren Projekten unabdingbar.