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Was ist wohl der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich alle Wege zum Projekterfolg herunterbrechen lassen? Was verbindet erfolgreiches Projektmanagement? Sei es traditionell, agil oder hybrid? Die Antwort gleich vorneweg: Die Mitarbeitermotivation. Während eine qualitativ hochwertige Technik gewissermaßen die „Hardware“ eines erfolgreichen Projektes ist, sind die Qualitäten der Mitarbeiter ihre Software. Ein Projekt ist ohne seine Mitarbeiter nur eine leere Hülle. Zu Lebendigkeit und Kraft kommt es nur durch sie. Die Qualitäten der Mitarbeiter kommen allerdings nur zum Vorschein, wenn sie auch motiviert sind, sie in das Projekt zu investieren.

Das Thema Mitarbeitermotivation findet für seine Wichtigkeit viel zu wenig Beachtung in der Projektarbeit. Hier kommt die Einführung ins Thema!  Und noch dazu ein paar hilfreiche Tipps, wie ihr Team motiviert in den Tag startet und das Projekt zum Erfolg führt.

Was ist Motivation?

Stellt man sich ein Projekt als Tag vor, merkt man schnell: Die Voraussetzung, einen Tag wirklich gut werden zu lassen, hängt von der Motivation ab, mit der man den Tag startet. Ein Projekt ist gewissermaßen auch nur ein abgesteckter Zeitraum mit einem Anfang, einem Verlauf und ein Ende. Mit dem Willen, das Projekt zu Erfolg zu führen fängt alles an. Die Motivation bestimmt die Leistung, die Mitarbeiter in einem Projekt erbringen. Und Leistung bestimmt Erfolg. Die Motivation ist also die Grundlage für jedes erfolgreiche Projekt. Auch wenn es nur ein Tag ist. Um sie ganz genau zu definieren: Motivation ist das Wechselspiel aus Motiven und Anreizen.

In anderen Worten: Die Motivation des Mitarbeiters hängt davon ab, welche Werte ein Mitarbeiter mit seiner Arbeit verbindet und wie sie er sich von ihr anregen lässt, Leistung zu erbringen. Konkret bedeutet das folgendes:

Motivierte Angestellte…

  • Setzen sich für das Projekt ein
  • Leisten Überstunden
  • Identifizieren sich mit dem Projekt
  • Sehen das Projekt als sinnvoll an
  • Überzeugen durch ihre hohe Identifikation mit dem Projekt in Präsentationen

Welche Rolle spielt Mitarbeitermotivation für ein Projekt?

Ein Projekt wird nur erfolgreich, wenn Mitarbeiter motiviert sind, ihre qualitative Arbeit in das Projekt zu investieren. Die Motivation der Mitarbeiter ist es, die letztendlich ihre Leistung bestimmt. Und zwar ganz entscheidend!

Es ist sogar wissenschaftlich belegt, dass demotivierte Angestellte 34% weniger leisten als ihre motivierten Kollegen. Die Rolle, die Mitarbeitermotivation für ein Projekt spielt, lässt sich also relativ direkt durch den wirtschaftlichen Faktor von Motivation erklären.

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Wichtig bei diesem Gedanken ist es, ihn nicht zu kurz zu denken. Mitarbeitermotivation lässt sich sicherlich auch kurzweilig kreieren. Das wahre Potenzial motivierter Mitarbeiter kommt aber vor allem über eine kontinuierliche Motivation zum Vorschein. Dann erst identifiziert sich der Mitarbeiter mit dem Projekt, erachtet es als sinnvoll und ist bereit, Energie, Zeit und Kreativität zu investieren.

Wie motiviert man Mitarbeiter?

Sind sie nicht motiviert, können Mitarbeiter das Unternehmen oder Projekt viel Geld kosten. Sind sie hoch motiviert, sind Mitarbeiter eine wahre Goldgrube. Wie schafft es ein Unternehmen nun, seine Mitarbeiter zu mehr Leistung zu motivieren?

Motivation wächst durch Wertschätzung.

Die beste Nachricht vorneweg: Um die Goldgrube Mitarbeitermotivation wachsen zu lassen, müssen sie nicht tief in die Tasche greifen. Mitarbeitermotivation ist eine Goldgrube, die nicht durch Geld, sondern Wertschätzung wächst. Es ist wichtig, seinen Mitarbeitern immer zu spiegeln, wie gut sie ihre Arbeit machen. Nur durch positives Feedback und Lob erfahren Mitarbeiter Anerkennung. Das ist ein wunderbarer Motor für Motivation.

Kommunikation und die Erfahrung von Selbstwirksamkeit motivieren Mitarbeiter.

Positives Feedback mag der größte Motivator für Mitarbeiter sein, doch auch andere Formen von Feedback motivieren. Die Hauptsache, die im Team immer geklärt sein sollte, ist seine Kommunikation. Um als Team zusammenzuhalten, muss es sich verstehen. Im Kleinen wie im Großen.

Wenn ein Mitarbeiter durch sein Team oder die Teamleitung Feedback zu seiner Arbeit bekommt, erfährt er Selbstwirksamkeit. Er bekommt eine Einschätzung seiner Arbeit, die ihm spiegelt, welche wichtige Rolle er für das Projekt spielt. Nur durch dieses Feedback der eigenen Wichtigkeit kann der Mitarbeiter sich mit dem Projekt identifizieren und motiviert seine Leistung investieren.

Die intrinsische Motivation stärkt die Bindung der Mitarbeiter mit dem Projekt.

Motivation kann aus vielen Anreizen heraus entstehen. Es liegt auf der Hand, dass gewisse Anreize, wie Belohnung durch Geld zu Arbeit motivieren können. Auch Bestrafung, also zum Beispiel Gehaltskürzungen können motivieren, nach schlechter Arbeit wieder mehr Leistung zu investieren. Diese Belohnung und Bestrafung kennzeichnen extrinsische Motivation. Obwohl sie Anreize zu Motivation darstellen, motivieren sie aber nicht so stark wie intrinsische Motivation. Sie entsteht, wenn sich persönliche Ziele, Projekte und Anliegen, Bedürfnisse und Wünsche überschneiden. Intrinsische Motivation setzt bei der Persönlichkeit der Mitarbeiter an und hat deswegen das Potenzial, den Mitarbeiter emotional und damit tiefer, kontinuierlicher und langfristig an ein Projekt oder Unternehmen zu binden.

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TimeTrack – intrinsische vs extrinsische Motivation

Intrinsische Motivation durch emotionale Bindung stärken.

Stärkt man die intrinsische Motivation der Mitarbeiter, stärkt man ihre emotionale Bindung zum Projekt. Im Endeffekt sind es nicht monetäre Anreize, die einen Mitarbeiter dazu motivieren, über das Nötigste hinaus zu arbeiten. Motive, die dem Mitarbeiter als Individuum etwas bedeuten bewirken die größte Motivation. Wie aber bindet man einen Mitarbeiter emotional?

Dem Mitarbeiter spiegeln, dass seine Arbeit einen wichtigen Wert für das Projekt hat.

Gute Kommunikation im Team bedeutet, Mitarbeitern in regelmäßigen Feedbacks eine Einschätzung von ihrer Arbeit zu geben. So entsteht ein Gefühl der Selbstwirksamkeit und Zugehörigkeit.

Der Mitarbeiter braucht das Gefühl:

  • mit seiner Arbeit persönliche Ziele und Anliegen zu verfolgen und seine Wünsche verfolgen zu können

Das Bewusstsein für das Projekt im Großen und Ganzen sollte immer da sein. Die Motivation zu Leistung steigt, wenn Angestellte wissen, dass ihre Arbeit ihren persönlichen Zielen und Anliegen entspricht. Sie brauchen das Gefühl, etwas Gutes zu tun, indem sie jeden Tag Energie für ein Projekt investieren – nicht nur an einem Tag, sondern für eine große Idee.

  • seinen Bedürfnissen mit seiner Arbeit gerecht zu werden

Um Mitarbeiter motiviert zu halten, ist es wichtig, ihnen Arbeitsmodelle anzubieten, die zu ihren Bedürfnissen passen. Arbeit ist das halbe Leben. Aber eben auch nur das Halbe. Das Gewissen, von der Arbeit auch in das private Leben zu investieren ist sehr motivierend. Es gibt verschiedene Arbeitszeitmodelle, den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden können. Ihre Vor- und Nachteile sind individuell abzuwägen.

  • gut zu sein in dem was er tut – auch in seinem eigenen Zeitmanagement

Gesteigerte Motivation sollte niemals heißen, sich tot zu arbeiten. Damit ist schließlich keinem Geholfen. Mit der richtigen Motivation schafft man es aber, seinen Bedürfnissen nach Arbeit gerecht zu werden. Man möchte Lob und Anerkennung erfahren. Von Teammitgliedern, Vorgesetzten aber auch von sich selbst. Das Stichwort ist hier: Selbstdisziplin. Bindet man sich emotional an ein Projekt kann auch die Enttäuschung hoch sein und die Motivation sinken. Miterbeiter sollten deswegen immer darin unterstützt werden, ihre eigene Arbeit möglichst effizient zu managen. Apps wie TimeTrack unterstützen und motivieren zum Zeitmanagement. Ist das Zeitmanagement strukturiert, kann die Motivation volle Kraft entwickeln.

thumbs up

Fazit: Eine hohe Mitarbeitermotivation ist eine Win-Win-Situation

Mitarbeitermotivation ins Zentrum der Projektarbeit zu rücken ist eine Win-Win-Situation. New Work verfolgt diesen Ansatz der Bedürfnisse des Angestellten im Zentrum der Arbeit. Der Mitarbeiter geht gerne zu seiner Arbeit, da er sich mit ihr identifiziert. Motivierte Angestellte empfinden Arbeit teilweise nicht mehr als „Arbeit“ im engeren Sinne – Schließlich ist es das, was sie wirklich tun wollen.

Das Unternehmen wiederum profitiert von der Leistungsbereitschaft seiner Mitarbeiter. Sie sind bereit, weit über das nötigste hinaus Leistung zu erbringen, da sie emotional mit dem Projekt verbunden sind. Motivierte Mitarbeiter steigern Projektleistung und Projekterfolg.

Regelmäßige Feedbacks sind essenziell für diese emotionale Bindung. Um die Feedbacks von sich selbst nicht zu vergessen, unterstützt TimeTrack das persönliche Zeitmanagement. Selbstwirksamkeit können Vorgesetzte und Apps vermitteln. Probieren Sie es aus! Zum Beispiel in der Zweiwöchigen Probeversion von TimeTrack!